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Ankommen im Herzen von Bern

Wie ein Umzug das Miteinander verändern kann von Eva Sobieszek

Die B’VM und das Haus der Verbände ist umgezogen. Nach vielen Jahren in einem mehrstöckigen Haus am Altenberg direkt an der Aare arbeiten wir nun in einer zentral gelegenen Geschäftsstelle am Bollwerk 15 im Herzen von Bern. Statt mehrerer Etagen gibt es heute einen gemeinsamen Stock, statt vieler Einzelbüros flexible Arbeitsplätze. Wo früher jede und jeder «seinen eigenen Platz» hatte, ist jetzt Bürosharing angesagt.

Dieser räumliche Wechsel ist mehr als nur ein neuer Standort – er verändert auch unser tägliches Arbeiten und unser Miteinander. Und er spiegelt Fragestellungen wider, die viele Non-Profit-Organisationen aus ihrem eigenen Alltag kennen: Wie nutzen wir Raum sinnvoll? Wie fördern wir Zusammenarbeit? Und wie erreichen wir grösstmöglichen Nutzen aus den vorhandenen Möglichkeiten und Ressourcen?

Mehr Durchmischung, mehr Nähe

Zwischendurch eine Frage stellen – sei es fachlich zu technischen Möglichkeiten oder einfach auch etwas Persönliches. Das neue Arbeitsumfeld lädt genau dazu ein. Durch die räumliche Nähe entsteht ein natürlicher Austausch: kurze Gespräche, spontane Rückfragen und ein offenes Ohr füreinander.

Das sensibilisiert das Zuhören, das gegenseitige Verständnis und fördert Rücksichtnahme. Man bekommt mehr voneinander mit, lernt unterschiedliche Perspektiven kennen und entwickelt ein feineres Gespür dafür, was das Gegenüber gerade beschäftigt. Die Durchmischung des gesamten Teams – ohne Chefetage, ohne feste Reviergrenzen – schafft Nähe und stärkt das gemeinsame Arbeiten über Funktionen und Rollen hinweg. Eine Qualität, die gerade in NPO einen kleinen aber massgeblichen Unterschied machen kann.

Ordnung, Cleandesks und Fokus

Ein zentrales Element des neuen Arbeitens ist der Cleandesk-Gedanke. Jeder verlässt seinen Arbeitsplatz sauber und aufgeräumt, sodass die nächste Person einen neutralen Platz vorfindet. Das reduziert persönlichen Ballast und verhindert die Ansammlung von Stiften, Büroklammern, Bostitches, Post-its. Kurz: Unterlagen und Material aller Art – sei dieses persönlich oder „Bürokram“.

Das Ergebnis ist eine wohltuende Reduktion auf das Wesentliche: weniger Nippes, weniger historisch gewachsene Ablenkung – und ganz bestimmt weniger alte Kekskrümel in den Schubladen. Der Raum wirkt klar, ruhig und unterstützt Fokus und Konzentration im Arbeitsalltag. Ein Prinzip, das viele Organisationen aus Effizienz‑ und Nachhaltigkeitsüberlegungen schätzen dürften.

Ein Neustart der reinigt, klärt und das Miteinander stärkt

Natürlich ist dieses neue Arbeiten für einige ungewohnt – insbesondere im Umgang mit Telefonaten oder Videocalls. Aber auch hier wurde vorausschauend und umsichtig geplant: für Calls steht eine eigene schalldichte und klimatisierte Videokabine zur Verfügung, die allerdings sehr gut gebucht ist. An Spitzentagen sind manchmal so gut wie alle Arbeitsplätze belegt, in dem Fall kann auch ins Bistro oder das Atelier oder ins Homeoffice ausgewichen werden.

Trotz dieser für manche vielleicht fordernden Umstellungen fühlt sich der Neuanfang für mich persönlich sehr stimmig an. Aus einem bewussten „Reinigungsschnitt“ beim Platzangebot, aus der Reduktion von Material, Gewohnheiten und Altlasten, erblüht neue Schaffenskraft. Auf einem neuen, reduzierten und kraftvollen Fundament entsteht ein frisches Miteinander – geprägt von Klarheit, Nähe und einer Verbundenheit, die trägt. Werte, die besonders in NPO geschätzt und gefördert werden dürften!

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