{"id":7935,"date":"2025-06-24T09:29:50","date_gmt":"2025-06-24T09:29:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/?p=7935"},"modified":"2025-06-24T09:15:39","modified_gmt":"2025-06-24T09:15:39","slug":"fragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/fragen\/","title":{"rendered":"Die Kraft guter Fragen"},"content":{"rendered":"\n<p>In einer Welt der schnellen Antworten und in der sofortige Befriedigung erwartet wird, stellt man Fragen nicht mehr Menschen, sondern Google, Bots oder Chat GPT. Ja, man ist schon fast etwas irritiert, wird man auf der Strasse nach dem Weg gefragt.\u202f\u00a0<br>\u00a0<br>F\u00fcr Wissenabfragen ist das Internet in der Tat oft unschlagbar. Solche Fragen geh\u00f6ren f\u00fcr mich zu den \u00abIch-Fragen\u00bb:\u202f<em>Ich<\/em>\u202fwill etwas wissen (oder jemand anderes f\u00fcr mich). Den Begriff \u00abIch-Fragen\u00bb brauche ich in Anlehnung an Bernhard P\u00f6rsken, der ein \u00abIch-Ohr\u00bb und ein \u00abDu-Ohr\u00bb unterscheidet. Mit Ich-Ohr meint P\u00f6rsken, dass \u2018nicht richtig\u2019 zugeh\u00f6rt wird, sondern ein Ego-Filter vorgeschaltet ist: Ich h\u00f6re nur, was mir passt [1]. Und auch, was mich emp\u00f6rt (\u2018triggert\u2019) \u2013 und ich also ohne nachzufragen interpretiere und etikettiere.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Du-Fragen dagegen \u2013 wie ich sie wiederum in Anlehnung an P\u00f6rsken\u2018s Unterscheidung nenne &#8211; helfen dem\/der Befragten, eine L\u00f6sung zu finden oder weiterzudenken.\u202f&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal allerdings entpuppen sich Fragen, die als \u00abDu-Fragen\u00bb daherkommen, im Grunde als mit dem Ich-Ohr gestellte Fragen:\u202f Man fragt den andern nur, was einem selber zupasskommt und sich so ein Trittbrett f\u00fcr ein Thema schafft, um selber antworten und sich darstellen zu k\u00f6nnen. Oder es wird schon gar nicht gefragt, sondern einfach so aus der eigenen kleinen Welt erz\u00e4hlt. Aus Mitteilungsbed\u00fcrfnis, Unsicherheit, Egozentrismus oder mangelnder Empathie.\u202f&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind gute Fragen?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Du-Fragen sind vornehmlich offene Fragen und zeichnen sich dadurch aus, dass der\/die Fragende sich wirklich f\u00fcr das Gegen\u00fcber interessiert, dass Gedanken oder weitere Fragen wie von selbst folgen, dass sie gerne beantwortet werden und\/oder dass sie zur Entgegnung etwas Zeit brauchen (siehe Kasten \u00abOffene und geschlossen Fragen\u00bb). Doch Vorsicht mit zu offensiven Du-Fragen, mit welchen man jemanden auch zu nahe treten kann, was zu Abstand f\u00fchrt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gute Fragen f\u00fchren zu gutem Zuh\u00f6ren (und umgekehrt: gutes Zuh\u00f6ren zu guten Fragen &#8211; siehe dazu die Kolumne \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bvmberatung.net\/zuhoeren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zuh\u00f6ren \u2013 D\u00fcnger des Wandels<\/a>\u00bb). Sie schlagen zwischenmenschliche Br\u00fccken und schaffen Verbindung. Daf\u00fcr gen\u00fcgen meist Fragen wie: \u00abWas bewegt dich?\u00bb, \u00abWie f\u00fchlst du dich dabei?\u00bb oder \u00abMagst du mehr erz\u00e4hlen?\u00bb. Eine Zweifelnde zu fragen \u00abWas daran bringt dich zum Zweifeln?\u00bb ist f\u00fcr sie hilfreicher, als einen Ratschlag erteilt zu bekommen, an ihr zu n\u00f6rgeln oder mit \u00abIst-doch-nicht-so-schlimm\u00bb beruhigen zu wollen.\u202f&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Du-Fragen im Coaching und f\u00fcr die Selbstreflexion<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Du-Fragen geht es in nicht um Informationsabfragen (\u2018was ist deine Lieblingsfarbe\u2019 etc.), sondern um die Gespr\u00e4chspartnerin und deren Denken und F\u00fchlen. Es sind neutral-neugierige und empathische Fragen, die dem Gegen\u00fcber helfen, \u00fcber den Tellerrand hinauszuschauen,\u202f<em>out of the box<\/em>\u202fzu denken oder andere Sichten zu erkennen. Man kennt das aus dem Coaching, wo die Coach mit Du-Fragen dem Coachee darin unterst\u00fctzt, seine eigene L\u00f6sung zu finden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann sich auch selbst Du-Fragen stellen; wie etwa bei der Selbstreflexion, in der man sich zu Erreichtem und Nicht-Erreichtem oder zu Arbeitsbeziehungen befragt. Anstatt Schuld am Nicht-Erreichen bei sich oder anderen zu suchen, ist es ergiebiger sich zu fragen: \u00abWas kann ich aus dieser Situation lernen und beim n\u00e4chsten Mal besser machen?\u00bb, oder auch \u00abWas w\u00fcrde Z &#8211; und was w\u00fcrde Y &#8211; in dieser Situation tun?\u00bb, um die Perspektive zu wechseln und in einen prospektiven Modus zu kommen. Beispiele f\u00fcr Fragen siehe Kasten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Welt, die zunehmend beschleunigt und egozentrisch dominiert ist, besteht die Gefahr, dass die Kraft guter Fragen, die zum Nachdenken anregen, verdr\u00e4ngt wird. Fragen sind die Schl\u00fcssel f\u00fcr T\u00fcren, die zu Perspektiven, Kreativit\u00e4t, Erkenntnis oder pers\u00f6nlichem Wachstum f\u00fchren. Es sind nicht Antworten, die weiterbringen, sondern Fragen. Fragen geben Impulse, beeinflussen die Richtung des Denkens und k\u00f6nnen neue Realit\u00e4ten schaffen. Solche offenen Fragen zu pflegen, scheint mir in der heutigen Welt besonders wichtig. Du-Fragen &#8211; oder auch \u00abWir-Fragen\u00bb.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir-Fragen f\u00fcr Team- oder Gesellschaftsentwicklung sowie Beziehungspflege<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am Anfang eines Prozesses steht idealerweise eine Frage, die man sich als Arbeitsgruppe, Team oder gesellschaftlich engagierte Gruppe stellt, und nicht eine Antwort. \u00c4hnlich wie eine Du-Frage hilft eine \u00abWir-Frage\u00bb, sich als Gruppe mit einer Sache auseinanderzusetzen, Entwicklungsrichtungen zu explorieren oder einen gesellschaftlichen Prozess anzustossen. Die Frage \u00abWie k\u00f6nnen wir das Problem anders als bisher angehen?\u00bb ermutigt beispielsweise ein Team, \u00fcber das \u00dcbliche hinauszudenken und neue Ans\u00e4tze zu entwickeln. Wir-Fragen helfen auch, festgefahrene Situationen aufzul\u00f6sen. Statt Schuldige zu suchen, fragen, \u00abwelche Gr\u00fcnde sieht jede:r von uns daf\u00fcr, dass wir festgefahren sind?\u00bb. Offene Fragen laden Teammitglieder ein, ihre Gedanken, Ideen und Bedenken zu teilen. Sie f\u00f6rdern auch gegenseitiges Verst\u00e4ndnis. Zu fragen \u00abWie gehen wir mit Meinungsverschiedenheiten um, um als Team einen gemeinsamen Nenner finden?\u00bb ist fruchtbarer als der blosse Appell, Verst\u00e4ndnis f\u00fcr andere zu haben. Und um zusammen aus Fehlern zu lernen, schafft die Frage \u00abWas sollten wir beim n\u00e4chsten Mal anders machen?\u00bb den Raum, dies aufbauend mit Zukunftsblick zu tun.\u202f&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Du- und Wir-Fragen sind auch f\u00fcr die Organisationsentwicklung geeignet. So beruht eine OE-Methode, die sogenannte\u202f<em>Appreciative Inquiry<\/em>, auf der wertsch\u00e4tzenden Befragung der Beteiligten. Indem dabei der Fokus aufs Gelingende gelegt wird und so die Arbeit gew\u00fcrdigt werden kann, baut diese 5-Schritte-Methode Energie und Kapazit\u00e4t f\u00fcr Change-Projekte in Organisationen auf. Das schon bestehende Gute wird gest\u00e4rkt, damit verbreitet und die angestrebte Verbesserung wahrscheinlicher erreicht. Das Prinzip formuliert ihr Erfinder, David Cooperrider so: \u00abMenschliche Systeme entwickeln sich in der Richtung der gestellten Fragen\u00bb (mehr zur Methode zum Beispiel\u202f<a href=\"https:\/\/die-werteentwicklung.de\/blog\/artikel\/appreciative-inquiry-mehr-von-dem-was-funktioniert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>).\u202f&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir-Fragen befl\u00fcgeln auch gesellschaftliche Transformationen. Solche Prozesse fussen oft auf der Imaginationsfrage \u00abWas w\u00e4re, wenn wir \u2026 \u00bb. Sie hilft, sich vom Gewohnten oder scheinbar Gegebenen weg zu bewegen. Ein aktuelles Beispiel w\u00e4re etwa die Genossenschaft \u2018Urbane D\u00f6rfer\u2019, die sich bei ihrer Formierung gefragt hat: \u00abWas w\u00e4re, wenn wir ein altes Gewerbegeb\u00e4ude als urbanes Dorf umnutzen w\u00fcrden?\u00bb (statt es abzureissen [3]).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Last but not least: \u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr Kleingruppen, Freundschaften und Beziehungen: Zur\u00fcckhaltend neugierig fragen, was der andere f\u00fchlt, die Partnerin denkt, der Freund f\u00fcr Motive hat, befruchtet und verbindet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kasten<img decoding=\"async\" alt=\"Form\" src=\"blob:https:\/\/www.bvmberatung.net\/06bd64e8-567f-4ccd-a27a-72c5fe779eba\">&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Offene und geschlossene Fragen<\/em><\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Offene Fragen beginnen mit \u00abWas\u00bb, \u00abWie\u00ab oder \u00abWarum\u00ab. Das sind die\u202fguten Fragen, weil sie zu Reflexion und ausf\u00fchrlichen Antworten einladen und so den Dialog f\u00f6rdern. Warum-Fragen k\u00f6nnen allerdings etwas heikel sein, weil sie oft als Vorwurf empfunden werden \u2013 \u2018Warum?\u2019 ist also entweder mit \u00abWelche Gr\u00fcnde hast du \u2026\u00ab zu ersetzen oder betont neutral-neugierig zu fragen; und wenn das geht, gibt es die Tiefsch\u00fcrfmethode\u202f<\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/5-Why-Methode\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>5-Why<\/em><\/a><em>.\u202f<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Fragen mit wer, wo, wann und welche sind halboffen, d.h. sind oft schnell beantwortet. Ungeeignet sind geschlossene Fragen, also solche, die mit \u00abJa\u00bb oder \u00abNein\u00bb beantwortet werden. Sie sind im Alltag und im Verh\u00f6r zwar n\u00fctzlich, bleiben in Gespr\u00e4chen jedoch oberfl\u00e4chlich.\u202f<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Kasten<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"535\" height=\"1\" src=\"https:\/\/www.bvmberatung.net\/wp-content\/uploads\/image-9.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7936\" srcset=\"https:\/\/www.bvmberatung.net\/wp-content\/uploads\/image-9.png 535w, https:\/\/www.bvmberatung.net\/wp-content\/uploads\/image-9-300x1.png 300w, https:\/\/www.bvmberatung.net\/wp-content\/uploads\/image-9-18x1.png 18w, https:\/\/www.bvmberatung.net\/wp-content\/uploads\/image-9-400x1.png 400w\" sizes=\"(max-width: 535px) 100vw, 535px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Fragenkategorien und Beispielfragen<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vorab die Grundhaltung des guten Fragens: Sei offen, neugierig, empathisch und pr\u00e4sent. \u00dcbe keine Kritik, argumentiere nicht, vermeide S\u00e4tze mit \u00ababer\u00bb und suggestive Fragen (siehe [2]). Lade vielmehr die andere Person ein zum Nachdenken und Nachsp\u00fcren &#8211; mit Fragen wie die folgenden:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiele f\u00fcr explorative Fragen:\u202f&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was ist dir daran wichtig? Wie f\u00fchlst du dich dabei?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was denkst du? Was w\u00fcnscht du dir? Was h\u00e4lt dich davon ab, zu tun, was du dir w\u00fcnschst?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was w\u00e4re deiner Meinung nach das Beste? Was hast du schon ausprobiert?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was ist hierbei Herausforderung, Chance und Risiko?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was w\u00e4re ein Beispiel daf\u00fcr?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was bedeutet (z.B.) Vertrauen f\u00fcr dich in diesem Zusammenhang genau?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Behauptungen hinterfragen, wenn also z.B. sagt jemand \u00abEr ist ein Choleriker!\u00bb fragen: Was macht er, wenn er cholerisch ist? In welchen Situationen ist er das?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auf einer Skala von 1 bis 10, wie gross ist das Problem? Woran w\u00fcrdest du erkennen, dass sich das Problem um 1 Punkt verringert hat? Was w\u00e4re anders als der jetzige Zustand?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wann laufen die Dinge gut oder zumindest besser? Warum tritt dann das Problem nicht auf?\u202f\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Und horizonterweiterende Fragen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nehmen wir an, dass XY geschieht, was w\u00fcrdest du dann tun?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was denkst du, wie eine 70j\u00e4hrige Leserin unseren Newsletter beurteilt? (sog. zirkul\u00e4re Frage)\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Angenommen, \u00fcber Nacht sei ein Wunder geschehen und das Problem, das dich umtreibt, sei gel\u00f6st. Wie w\u00fcrdest du feststellen, dass das Wunder geschehen ist?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was k\u00f6nntest du tun, um das Problem zu versch\u00e4rfen?\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wenn du es noch einmal tun k\u00f6nntest, was w\u00fcrdest du anders machen?\u202f\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Anmerkungen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Bernhard\u202fP\u00f6rksen unterscheidet in seinem Buch \u00ab<a href=\"https:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/buch\/bernhard-poerksen-zuhoeren-9783446281387-t-5521\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Zuh\u00f6ren \u2013 die Kunst sich zu \u00f6ffnen<\/em><\/a>\u00bb zwischen \u00abegozentrischer\u00bb und \u00abechter Aufmerksamkeit\u00bb: Das erste ist ein Zuh\u00f6ren mit dem \u00abIch-Ohr\u00bb das zweite mit dem \u00abDu-Ohr\u00bb.\u00a0<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<ol start=\"2\" class=\"wp-block-list\">\n<li>siehe z.B. zu systemischen Fragetechniken in der Beratung, im Coaching, in der Therapie in: \u00abFragen k\u00f6nnen wie K\u00fcsse schmecken\u00bb,\u202f Carmen Kindl-Beilfuss, Carl Auer Verlag 2025 oder als Einstieg: \u00abSoul Talk \u2013 die Kunst des klugen Fragens\u00bb, Lilia Vogelsang, dtv, 2024\u00a0<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<ol start=\"3\" class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00abWas w\u00e4re wenn wir zuerst lebendige und f\u00fcrsorgende Nachbarschaften und dann erst Geb\u00e4ude formten?\u00bb \u2013 eine weitere Frage, die sich die Genossenschaft \u00ab<a href=\"https:\/\/www.urbanedoerfer.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Urbane D\u00f6rfer<\/a>\u00bb\u202fstellte.\u202f\u00a0<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Welt der schnellen Antworten und in der sofortige Befriedigung erwartet wird, stellt man Fragen nicht mehr Menschen, sondern Google, Bots oder Chat GPT. 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