{"id":7123,"date":"2024-04-18T06:31:44","date_gmt":"2024-04-18T06:31:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/?p=7123"},"modified":"2024-04-18T06:32:29","modified_gmt":"2024-04-18T06:32:29","slug":"wellbeing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wellbeing\/","title":{"rendered":"Wellbeing, mehr als ein Trend. Von Gastautor Kuno Roth"},"content":{"rendered":"<p><em>Die B\u2019VM freut sich, mit Kuno Roth einen ersten Gastblogger zu begr\u00fcssen. Als&nbsp;<em>Co-Pr\u00e4sident einer NPO und selbst\u00e4<\/em>ndiger Berater teilt er hier in Zukunft seine Erfahrungen im Bereich des organisationalen Lernens mit Ihnen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die multiplen Krisen und die chronische Arbeits\u00fcberlastung haben \u00abWellbeing\u00bb zum Topthema in Nonprofit-Organisationen gemacht. Wohlbefinden f\u00f6rdernde und nicht hindernde Arbeitspl\u00e4tze bieten zu wollen, ist f\u00fcr NGOs im Prinzip eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, doch nicht immer einfach, das auch tun zu k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine komplexe Welt im digitalen Wandel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist nicht weiter verwunderlich, sind doch viele Ursachen daf\u00fcr draussen in der Gesellschaft, in der \u2018VUCA World\u2019 zu verorten, in der volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Welt. Diese schl\u00e4gt, verst\u00e4rkt durch die digitale Transformation, vielen aufs Gem\u00fct und verunsichert sie. Dass deshalb am Arbeitsplatz nicht zus\u00e4tzliche und vor allem nicht \u2018unn\u00f6tige\u2019 Belastungen hinzukommen, ist umso wichtiger. Das hinzukriegen, gelingt nicht allen NGOs. Zum einen wegen dem sogenannten Zweck-Paradoxon, also nicht gut gehandhabte Konflikte im Streit um Strategie, Lohn und Ressourcen sowie der verbreitete Projektegoismus und zu viele Wechsel (mehr dazu in der Kolumne \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/paradox\/\">Purpose Paradox<\/a>\u00bb). Kommt zum anderen eine \u00dcberforderung durch zu grosse Aufgaben, zu viel Wandel oder zu wenig gut vorbereitete F\u00fchrungskr\u00e4fte hinzu, kann das zu K\u00fcndigung, Dienst nach Vorschrift, Abwenden oder Burn-out f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>In der \u00ab<a href=\"https:\/\/globalwellnessinstitute.org\/global-wellness-institute-blog\/2023\/09\/26\/global-survey-finds-wellbeing-dilemma\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Globalen Wellbeing Befragung 2023<\/a>\u00bb unter 14&#8217;000 Besch\u00e4ftigen im Privatsektor gibt jedenfalls eine:r von drei Befragten an, dass ihr\/sein Wohlbefinden so schlecht ist wie nie zuvor. Obwohl mehr als zwei Drittel der Befragten ihr Wohlbefinden als oberste Priorit\u00e4t einstuften, gaben nur 12 % an, dass sie der Meinung sind, dass ihr Wohlbefinden dort ist, wo es sein sollte.<br>Als Antwort auf die Tendenz eines sich verbreitenden Unwohlseins am Arbeitsplatz sind mancherorts Wellbeing-Programme aufgesetzt worden. Achtsamkeitskurse, Yoga-Angebote oder online Meditationen sowie Self-care-Tipps (wie einmal t\u00e4glich spazieren zu gehen) schossen ins Kraut. Solche Angebote sind gut und wichtig, denn das Kapital der NGOs sind engagierte Mitarbeitende. Ihnen Sorge zu tragen, ist zentral. Wer sich wohl f\u00fchlt, arbeitet besser. So lautet die simple Formel.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sogar Amazon setzt auf Wellbeing<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das haben auch Big Tech Firmen gemerkt. So hat etwa Amazon \u00abAma-Zen\u00bb-Boxen f\u00fcr die Angestellten oder Google Achtsamkeitsprogramme unter dem Label \u00abBe Your Best Self\u00bb aufgestellt [1]. Das d\u00fcrfte eher zur kurzfristigen Arbeitskraft-Regenerierung f\u00fcr Renditezwecke und nicht aus humanistischen Gr\u00fcnden geschehen, ist indes ebenfalls ein Indikator f\u00fcr den Trend.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie auch immer, bei NGOs kann es jedenfalls nur darum gehen, langfristig und miteinander eine auf Vertrauen basierende Arbeitssituation f\u00fcr Organisation und Mitarbeitende zu schaffen, will man den gemeinsamen Zweck nicht nur verfolgen, sondern auch \u2013 zumindest teilweise &#8211; erreichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gut gemeintes Wohlbefinden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>So sehr diese Programme &#8211; zumindest bei NGOs &#8211; gut gemeint sind, ist dennoch etwas Skepsis angebracht. Denn Yoga-Kurse am Mittag und Gratisfr\u00fcchte bei der Kaffeemaschine k\u00f6nnen \u00fcbert\u00fcnchen, dass (zuallererst) allf\u00e4llige strukturelle Ursachen angegangen werden m\u00fcssten, wie zum Beispiel Schikanen durch B\u00fcrokratie und Hierarchie, Vorgesetzte, die nicht zuh\u00f6ren k\u00f6nnen bzw. \u2018nicht d\u00fcrfen\u2019 oder dass keine offene Auseinandersetzung \u00fcber die Spannung zwischen Ideal und Real gef\u00fchrt werden kann. So ist es in meiner Erfahrung immer noch ein weit verbreitetes Tabu, dass Vorgesetzte eigene Unsicherheiten und Unzul\u00e4nglichkeiten thematisieren. Kommt hinzu, dass solche Angebote sich wie Zusatzaufwand anf\u00fchlen k\u00f6nnen oder f\u00fcr viele einen esoterischen Touch haben und nach \u00abh\u00e4b di, gsp\u00fcrsch mi\u00bb t\u00f6nen, wo man doch aus anderen Gr\u00fcnden hier arbeitet.&nbsp;Kurz, sie sprechen nicht alle gleichermassen an und sind zudem eine Reaktion auf Probleme und Symptome.<\/p>\n\n\n\n<p>Symptomreduktions-Massnahmen wie Mindfulness-Kurse und \u2018Employee Assistance Programm\u2019 (d.h. Beratung und Therapie f\u00fcr gestresste Mitarbeitende) sind wie gesagt wichtig, keine Frage [2]. Noch wichtiger ist meines Erachtens, pr\u00e4ventiv zu agieren sowie den tieferen Ursachen nachzugehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei NGOs kommen zwei Erschwernisse hinzu:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hochaktive geraten, wenn sie sich vehement um gesellschaftliche Symptome k\u00fcmmern, oftmals in ein \u00dcberengagement: Intrinsisch stark motiviert finden sie ihre Arbeit \u2013 auf eine Art zurecht \u2013 so wichtig, dass sie r\u00fccksichtslos werden k\u00f6nnen. Sich selbst gegen\u00fcber und damit auch anderen.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Die weit verbreitete \u00abBusyness\u00bb, also die \u00dcberbesch\u00e4ftigung, als Haupt\u00fcbel: keine Zeit zu haben, R\u00fccksicht nehmen, andere Sichten beachten und nachdenken zu k\u00f6nnen. Es scheint, als w\u00fcrden manche aus zur Schau getragenem Zeitmangel Bedeutung ableiten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Ursache hinter dem \u00dcbel ist h\u00e4ufig eine Dringlichkeitsgetriebenheit. Klar, es gibt gute Gr\u00fcnde getrieben und emp\u00f6rt zu sein, was das Wellbeing-Problem freilich verschlimmert. Ich schliesse mich hierbei nicht aus: Es sind gerade auch eigene einschl\u00e4gige Erfahrungen, die zur Mahnung f\u00fchren, nicht die kapitalistische Devise \u2018h\u00f6her, schneller, weiter\u2019 und das damit verbundene falsche Effizienz-Verst\u00e4ndnis nachzuleben. Sondern Qualit\u00e4t vor Quantit\u00e4t zu stellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ganzheitlicher Ansatz erforderlich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Achtsamkeitskurse und \u00c4pfel sind zwar gute Dinge, setzen jedoch nur auf der individuellen Ebene an, was die Botschaft mittragen kann: \u00abArbeite an dir und die Probleme sind bald behoben\u00bb &#8211; so wie man das wohl den Tech-Firmen unterstellen darf. Das ist zu kurz gegriffen. Einen ganzheitlichen L\u00f6sungsansatz, der Strukturelles und Individuelles verbindet, schl\u00e4gt der P\u00e4dagoge und Psychologe Tho Ha Vinh vor: \u00abWenn sich die Mentalit\u00e4t nicht \u00e4ndert, wird die strukturelle Erneuerung allein keine wirkliche Ver\u00e4nderung bewirken. Wenn wir uns dagegen nur auf die innere Dimension und die individuelle Ver\u00e4nderung konzentrieren, ohne die strukturellen Probleme anzugehen, k\u00f6nnten wir die Mitarbeitenden \u00fcberfordern, die f\u00fcr Probleme verantwortlich gemacht werden, die m\u00f6glicherweise strukturelle Ursachen haben. Wenn wir zum Beispiel den Stress am Arbeitsplatz reduzieren wollen, ist es ein guter Anfang, die Mitarbeitenden Achtsamkeit \u00fcben zu lassen. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass die Ursachen von Stress auch mit objektiven Situationen zusammenh\u00e4ngen k\u00f6nnen, die angegangen werden m\u00fcssen, z. B. toxische Managementpraktiken (\u2026)\u00bb. Daraus leitet er auf der Grundlage des Gross National Happiness Index ein Programm f\u00fcr \u00abHappiness and Wellbeing\u00bb f\u00fcr Organisationen ab [3].<\/p>\n\n\n\n<p>Was nun konkret?&nbsp;Der erste Schritt ist ganz unoriginell: Weniger ist mehr. Das ist schnell und oft schon gesagt; und doch gilt: Weniger Aktivit\u00e4ten und diese nachhaltiger. Sodann Strukturen und Entscheidungsprozesse kl\u00e4ren und vereinfachen sowie einfache \u2018Wellbeing Ingredienzien\u2019 in den Arbeitsalltag einf\u00fchren. Es braucht vor allem pr\u00e4ventive Massnahmen arbeitskultureller Art: R\u00e4ume zur Reflexion, Austausch unter Kolleg:innen und Zeit zum Lernen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kleine Gesten machen einen grossen Unterschied<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcrs Wellbeing kann aufwandsarm viel gemacht werden, indem man Alltagsroutinen wie Sitzungsgestaltung und Entscheidungsfindung anpasst und eine offene Haltung gegen\u00fcber den Kolleg:innen einnimmt &#8211; ja ganz altmodisch: Respekt, H\u00f6flichkeit und Freundlichkeit. Sowie, wenn\u2019s geht: Echtes Interesse haben. Diese Haltung hilft, in Verbindung zu treten und in Resonanz zu kommen &#8211; ein seelisches Grundnahrungsmittel des Menschen: Man k\u00fcmmert sich umeinander, fragt wie es geht, h\u00f6rt zu, nutzt kleine Interventionen, um die Sitzungen menschlicher, interaktiver \u2013 also angenehmer zu gestalten (hier ein paar Ideen daf\u00fcr: \u00ab<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/1Oyq3Jl6gndiFDhvhGy3TAbtL4ISaLxchYnVKQhQlViI\/edit?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Healthy Ingredients for better Meetings<\/a>\u00bb).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufmerksam zuh\u00f6ren, neugierig sein, neutrale Fragen stellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn es noch Chefinnen gibt, sollten sie prim\u00e4r neugierig-neutrale Fragen stellen und aufmerksam zuh\u00f6ren \u2013 auch zwischen den Zeilen \u2013 sowie gute Entscheidungen organisieren und Zeit f\u00fcr Reflektion geben, damit sie Dringlichkeiten nicht platt walzen. Und wenn es keine Chefs mehr hat, gilt dasselbe. Hinzu kommt, dass f\u00fcr viele die Selbstorganisation, weil sie (noch) ungewohnt ist, ein Stressor sein kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Massnahmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Journalistin Brigid Schulte schl\u00e4gt f\u00fcr Firmen aufgrund von Studien des weiteren drei Massnahmen vor, die auch f\u00fcr Organisationen hilfreich sein k\u00f6nnten [4]:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Den Mythos der Gesch\u00e4ftigkeit ablegen [5] und regelm\u00e4ssig mitteilen, dass 24\/7-Arbeit weder erwartet noch belohnt wird. Zum Beispiel indem im Abspann eines Mails angemerkt wird, dass nicht erwartet wird, das Mail sofort beantwortet zu bekommen.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Im Kalender arbeitsfreie und reflektive Zeit blockieren sowie Pufferzeit und Pausen einplanen. Es braucht t\u00e4glich Pausen zum Erholen, Nachdenken und Austausch \u2013 siehe \u2018Kraft der Pause\u2019 [6].&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden transparent(er) gestalten und die Zeit f\u00fcr die priorit\u00e4re Arbeit f\u00fcr alle sichtbar blockieren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Als weitere Massnahme sollte gem\u00e4ss dem \u00ab<a href=\"https:\/\/infinite-potential.com.au\/the-state-of-burnout-2024\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">State of Workplace Burnout 2024<\/a>\u00bb Report, ein hybrides Arbeitsmodelle hinzukommen: Gem\u00e4ss Studie berichten Mitarbeitende, die hybrid arbeiten, also 2 &#8211; 3 Tage pro Woche im B\u00fcro sind, \u00fcber das h\u00f6chste Wohlbefinden und die Arbeitsqualit\u00e4t im Vergleich zu denjenigen, die \u00fcberwiegend von zu Hause oder im B\u00fcro arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das alles n\u00fctzt den Mitarbeitenden freilich wenig, wenn in ein paar Monaten die Organisation nicht mehr existiert: Ein gewisses Mass an Output ist selbstverst\u00e4ndlich n\u00f6tig. Die Beziehung ist eine symbiotische: Es geht auch um das \u2018Wellbeing der Organisation\u2019, das in beider Verantwortung liegt \u2013 dem einzelnen wie dem Kollektiv der Mitarbeitenden. Nicht \u00abdie Organisation muss\u00bb, wir m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beziehungen f\u00f6rdern ist das A und O<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Wichtigste freilich, das wir aus eigener Kraft tun k\u00f6nnen, ist, gute Beziehungen am Arbeitsplatz zu f\u00f6rdern. Sie helfen am besten, den Stress zu vermindern, wie der Psychiater Robert Waldinger meint: \u00abHat man Kolleg:innen, die man mag, geht man lieber zur Arbeit\u00bb [7].<\/p>\n\n\n\n<p>Das sagt auch die Positive Psychologie in ihrem PERMA-Model of Wellbeing [8]. Und ins gleiche Horn st\u00f6sst auch der Gl\u00fccksforscher Arthur C. Brooks: \u00abNur wer gl\u00fccklich ist, kann auch erfolgreich sein. Nicht umgekehrt.\u00bb Und f\u00fcr das \u201cauf zwischenmenschliche Beziehungen setzen, die einen erf\u00fcllen. Auf Familie und Freunde, auf Spiritualit\u00e4t auch. Und einer Arbeit nachgehen, die Sinn stiftet und Spass macht\u00bb [9].&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz: In Beziehung zueinander treten und die Organisation als Lebewesen und nicht (nur) als Maschine sehen (mehr hierzu in <a href=\"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/kultur-isst-strategie\/\">&#8222;Kultur isst Strategie zum Fr\u00fchst\u00fcck<\/a>), ist der Schl\u00fcssel zum Wohlbefinden. Dieses darf also zu einem weiteren \u00abZiel, das es zu erreichen gilt\u00bb mit belastenden Zw\u00e4ngen verkommen, sondern Organisationen m\u00fcssen eine aktive Rolle dabei spielen, Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu erm\u00f6glichen. Daf\u00fcr braucht es nur etwas Bewegung, Achtsamkeit und Beziehungsf\u00f6rderung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fussnoten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>[1] aus \u00abAsanas f\u00fcr den Kapitalismus\u00bb, Zineb Fahsi in Monde Diplomatique (August 2023)<\/p>\n\n\n\n<p>[2] Daf\u00fcr gibt es viele auch ganz kleine Soforthilfen z.B. acht 1-Minuten \u00dcbungen hier auf<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/1HEh--5KZ4ahMHDYw0NI-oasSmVnvTKQbNbpywWlv3pc\/edit?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&nbsp;deutsch<\/a>&nbsp;und<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/115sew6zIgczqIdQjez0tKPtOXoIuEA9uI5_rRv7WmT0\/edit?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&nbsp;englisch<\/a>&nbsp;oder hier einige Tools f\u00fcr \u00ab<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/115sew6zIgczqIdQjez0tKPtOXoIuEA9uI5_rRv7WmT0\/edit?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">vitalising moves<\/a>\u00bb, oder aus der Psychologie:<a href=\"https:\/\/www.psychologytoday.com\/us\/blog\/a-different-kind-of-therapy\/202212\/the-7-kinds-of-rest-you-need-to-actually-feel-rejuvenated\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&nbsp;7 Wege um zur Ruhe zu kommen<\/a>. Ganze Programme und Tools f\u00fcr Organisationen gibt es bei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/gesundheitsfoerderung.ch\/betriebliches-gesundheitsmanagement\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[3] \u201c<a href=\"https:\/\/www.penguinrandomhouse.com\/books\/713323\/a-culture-of-happiness-by-ha-vinh-tho-phd\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">A Culture of Happiness \u2013 How to scale up Happiness from people to organisations<\/a>\u201d, Tho Ha Vinh (Parallax Press, 2022), Ausschnitt zitiert von Seite 208.<\/p>\n\n\n\n<p>[4]&nbsp;&nbsp;<a href=\"https:\/\/hbr.org\/2019\/04\/preventing-busyness-from-becoming-burnout\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Preventing Busyness from Becoming Burnout<\/a>, Brigid Schulte in Harvard Business Review (2019)<\/p>\n\n\n\n<p>[5] Ein indikatives Ph\u00e4nomen der Gesch\u00e4ftigkeit ist das folgende: Es gibt Menschen, die hacken im Eiltempo auf ihrer Tastatur herum, vertippen sich dabei laufend, sind aber irrsinnig schnell darin, die L\u00f6schtaste zu bedienen. Unter dem Strich haben sie die Mail zwar nicht schneller geschrieben als eine, die den Text normal eintippt. Sie haben nur schneller und dadurch gesch\u00e4ftiger gewirkt. Wenn du in Eile bist, geh langsam \u2013 wie schon Goethe zu einer Zeit sagte, in der es aus heutiger Sicht langsam zu und her ging.<\/p>\n\n\n\n<p>[6]<a href=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/forbeshumanresourcescouncil\/2021\/04\/26\/the-power-of-the-pause-a-strategy-for-success-self-preservation-and-speed\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&nbsp;The Power of Pause<\/a>, Philipp Burgess in \u2018Forbes\u2019 (April, 2021) \u2013 das geht \u00fcber die klassische Pause hinaus, schliesst diese indes mit ein.<\/p>\n\n\n\n<p>[7] \u00abWie wird man gl\u00fccklich? Die W\u00e4rme der Beziehungen ist entscheidend\u00bb, Interview mit Robert Waldinger, BUND 24.12.2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>[8] Der Begr\u00fcnder der Positiven Psychologie, Martin Seligman, hat das&nbsp;<a href=\"https:\/\/positivepsychology.com\/perma-model\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PERMA Modell<\/a>&nbsp;eingef\u00fchrt. Letztes Jahr ist von ihm zusammen mit Gabriella Rosen Kellerman das Buch&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.psychologie-heute.de\/beruf\/artikel-detailansicht\/42946-fuenf-meta-faehigkeiten-auf-der-arbeit.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>\u00abTomorrowmind<\/em><\/a><em>: Das Toolkit f\u00fcr mentale St\u00e4rke Gesundheit und mehr Freude an der Arbeit\u00bb<\/em>&nbsp;bei ARISTON erschienen. Darin identifizieren sie f\u00fcnf Grundhaltungen, die Wohlbefinden und Produktivit\u00e4t verbessern, n\u00e4mlich: Sinnhaftigkeit, Gemeinschaftlichkeit (Team), Resilienz, Voraussicht und Kreativit\u00e4t). Dazu mehr in einer weiteren Kolumne.<\/p>\n\n\n\n<p>[9] Arthur C. Brooks ist Professor \u00abof the Practice of Nonprofit and Public Leadership at the Harvard Kennedy School USA\u201d, und hat k\u00fcrzlich zusammen mit Oprah Winfrey das Buch \u201cDie Kunst und Wissenschaft des Gl\u00fccklichseins\u00bb (FBV, 2023) publiziert. Das Zitat stammt aus einem Interview mit dem Bund (19.1.2024)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Gastautor Kuno Roth \u00fcber Wellbeing in Nonprofit-Organisationen. 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