{"id":6790,"date":"2024-01-05T08:51:27","date_gmt":"2024-01-05T08:51:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/?p=6790"},"modified":"2024-02-14T14:10:59","modified_gmt":"2024-02-14T14:10:59","slug":"mentoring_teil2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/mentoring_teil2\/","title":{"rendered":"Mentoring Praxis: Eine Triple-Win-Situation (2\/2) Von Gastautor Kuno Roth"},"content":{"rendered":"<p><em>Die B&#8217;VM freut sich, mit Kuno Roth einen ersten Gastblogger zu begr\u00fcssen. Als <em>Co-Pr\u00e4sident einer NPO und selbst\u00e4<\/em>ndiger Berater teilt er hier in Zukunft seine Erfahrungen im Bereich des organisationalen Lernens mit Ihnen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\"\/>\n\n\n\n<p>Mentoring ist eine Lernmethode zur beruflichen Entwicklung, die auf Erfahrungsweitergabe und Reflexion in einem sicheren Raum beruht &#8211; das ist die Quintessenz des Einf\u00fchrungstextes \u2018<a href=\"https:\/\/www.kampagnenforum.ch\/de\/blog\/2023-10-02\/mentoring-schluessel-zum-beruflichen-gedeihen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mentoring &#8211; Schl\u00fcssel zum beruflichen Gedeihen\u2019<\/a>. In dieser Kolumne geht es nun um die Praxis des Mentorings, beginnend mit der Frage des Nutzens von Mentoring.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Triple Win \u2013 dreifacher Gewinn<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Das prim\u00e4re Ziel von Mentoring ist, Mentees zu f\u00f6rdern. Doch nicht nur sie profitieren, die Mentor:innen und die Organisation tun dies ebenfalls. Die wichtigsten Vorteile aus meiner Sicht sind [1]:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Benefits f\u00fcr<strong>&nbsp;Mentees<\/strong>&nbsp;sind sich praxisnah weiterzuentwickeln, beruflich zu gedeihen und die Freude daran. Indem sie mit einer erfahrenen \u00abReflexionshilfe\u00bb \u00fcber berufliche Situationen nachdenken, verbessern Mentees ihre Kompetenzen. Sie wachsen daran, dass sie offen \u00fcber Herausforderungen und Schw\u00e4chen sprechen k\u00f6nnen; sie lernen so diese zu \u00fcberwinden (statt zu verstecken). Sie erhalten \u00fcberdies psychosozialen Support, das heisst, sie haben jemanden, die sich um sie k\u00fcmmert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mentor:innen<\/strong>&nbsp;gewinnen an der Freude am Austausch und am Wachsen ihres Mentees. Sie bekommen Wertsch\u00e4tzung sowie etwas Reflexionszeit im oft hektischen Berufsalltag \u2013 ein nicht zu untersch\u00e4tzender Benefit. Und sie lernen selbst auch, n\u00e4mlich z.B. gute Fragen zu stellen, zuzuh\u00f6ren, andere Perspektiven zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr&nbsp;<strong>die Organisation<\/strong>&nbsp;lohnen sich Mentoring-Programme, weil sie Knowhow und gute Praxis verbreiten sowie interne Netzwerke st\u00e4rken. Die investierte Zeit bekommt sie durch verbesserte Kompetenzen und Selbstreflexionsf\u00e4higkeit ihrer Mitarbeitenden \u2018zur\u00fcck\u2019. Diese f\u00fchlen sich in ihrer Entwicklung unterst\u00fctzt, und sowohl Mentees wie Mentors k\u00f6nnen so eine h\u00f6here Job-Zufriedenheit entiwckeln, was wiederum deren Bindung zur Organisation st\u00e4rkt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem gibt es einen wichtigen Nebeneffekt: Weil die NGOs vom Engagement ihrer Mitarbeiter:innen leben, ist es f\u00fcr Organisationen in der volatilen, unsicheren und zwiesp\u00e4ltigen Welt der Polykrise besonders wichtig, zu den Mitarbeitenden Sorge zu tragen. Und f\u00fchlen sie sich wohl, arbeiten sie besser und sind resilienter. Mentoring ist dabei gewissermassen ein F\u00fcrsorge-Mittel in hom\u00f6opathischer Dosis.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong>Rahmenbedingungen<\/strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Damit diese Benefits tats\u00e4chlich eintreten k\u00f6nnen, gilt es einige Rahmenbedingungen zu beachten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zwischen Mentee und Mentorin darf kein strukturelles Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis bestehen, weil nur so offen \u00fcber Sorgen des Mentees gesprochen werden kann.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Chemie von Mentorin und Mentee muss stimmen, das heisst, das&nbsp;<em>Matching<\/em>&nbsp;ist zentral [2]. Dabei auf eine gewisse Diversit\u00e4t zu achten ist zwar wichtig, sollte aber nicht zu gross sein: Vertrauen ist die Basis jeder Mentoring-Praxis, und daf\u00fcr braucht es einen guten Draht zueinander, was bei hoher Diversit\u00e4t schwieriger ist. In jedem Fall: Ein einfacher Indikator f\u00fcr einen guten Match ist, ob sich beide aufs Mentoring-Gespr\u00e4ch freuen.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Mentoring ist zwar eine der g\u00fcnstigsten beruflichen Entwicklungsmassnahmen, trotzdem braucht es etwas Investition f\u00fcr eine f\u00e4denf\u00fchrende Person f\u00fcr Konzeption, Entwicklung, Evaluation, Qualit\u00e4tssicherung etc.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Mentor:innen brauchen etwas Qualifizierung: Mentoring ist zwar nicht besonders delikat, und es gen\u00fcgt oft, wenn die Mentorin gut zuh\u00f6ren kann sowie sozial kompetent ist. Dennoch ist es w\u00fcnschenswert, Mentor:innen in den Grundf\u00e4higkeiten &#8211; gute Fragen stellen, konstruktives Feedback geben und Zuh\u00f6ren &#8211; zu schulen [3].&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Die Mentees ben\u00f6tigen eine Einf\u00fchrung in ihre &#8211; pro-aktive &#8211; Rolle.<\/li>\n\n\n\n<li>Die monatliche Zeitinvestition betr\u00e4gt f\u00fcr die Mentor:in etwa anderthalb Stunden und zwei f\u00fcr Mentee, wenn man von einem durchschnittlichen Mentoring mit 8 \u2013 12 Mentoring-Gespr\u00e4chen \u00e0 1 \u2013 1.5 Stunden ausgeht. Diese finden alle 3 &#8211; 5 Wochen statt, und also ein Mentoring in der Regel 6 bis 12 Monate dauert.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>In dieser Zeitspanne werden vier Phasen durchlaufen:<strong>&nbsp;<\/strong>1. Beziehungs- und Vertrauensaufbau, 2. Vereinbarung und Festlegung der \u00fcbergeordneten Ziele, 3. Eigentliches Mentoring, 4. Abschluss.<\/li>\n\n\n\n<li>Mentoring braucht ein paar wenige Instrumente:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>F\u00fcr die Organisation ein Manual zur Entwicklung eines Programms (<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/1iayemYzIUpuh-Q8_rdyVjq0jhTsaAMELuqYLk3L2Vkk\/edit?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Beispiel<\/a>) sowie ein Schritt-f\u00fcr-Schritt Arbeitsdokument (<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/1JdxFTcL9yGSelFX4IM6XtdUCkwxabm1hxH9NwPZi16Q\/edit?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Beispiel<\/a>).<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr Mentee und Mentorin: ein Mentoring-Agreement, das als Checkliste dient (<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/1fh0ynHXUYeSA1czhY6IGtB7aG41duXR3lawjk_7nr8c\/edit?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Beispiel<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>f\u00fcr die Mentor:in einen Leitfaden mit Toolkit (<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/11XNjvAUAxgeshEEdY8PShg672kmn1u_sMGdNhz9uWJQ\/edit?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Beispiel<\/a>).&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong>Die h\u00e4ufigsten Fehler und ihre Vermeidung<\/strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Werden diese Rahmenbedingungen eingehalten und die gegenseitigen Erwartungen mit einer Vereinbarung gekl\u00e4rt, kann fast nichts schieflaufen. Falls doch, dann meistens aus einem der folgenden Gr\u00fcnde:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der h\u00e4ufigste\u2013 wen erstaunt\u2019s \u2013 ist&nbsp;<strong>Zeitmangel:&nbsp;<\/strong>Wenn die Mentees unter Zeitdruck geraten, kann das nicht dringliche Mentoring untergehen. Abhilfe: Die Mentoring-Sitzungen f\u00fcr Monate hinaus in beide Kalender eintragen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wird ein&nbsp;<strong>schlechter Match<\/strong>&nbsp;nicht korrigiert und also trotz mangelnder Passung weiter gemacht, ist es meist vertane Zeit. Dem kann vorgesorgt werden, indem aktiv kommuniziert wird, dass ein Mentoring auch abgebrochen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Grund ist,&nbsp;<strong>wenn die Mentorin zur Beraterin wird<\/strong>. Das kann auf zwei Weisen geschehen: 1. Die Mentorin ist keine geduldige Zuh\u00f6rerin und gibt vorschnell Tipps und direkte Anleitung. Diese Gefahr besteht vor allem dann, wenn Mentor:innen meinen, sie m\u00fcssten ihre Mentees verbessern oder genau zu wissen, was getan werden sollte. 2. Oder andersrum: Wenn die Mentorin als Beraterin \u2018missbraucht\u2019 wird, also dann, wenn der Mentee von ihr wissen will, was sie an seiner Statt tun w\u00fcrde. In diesem Fall findet keine Reflexion statt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sitzungs-Prozess<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Anlehnung an den Reflexionsprozess (siehe&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.kampagnenforum.ch\/de\/blog\/2023-10-02\/mentoring-schluessel-zum-beruflichen-gedeihen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einf\u00fchrungskolumne<\/a>) kann f\u00fcr das Mentoring-Gespr\u00e4ch das Drei-Schritte-Modell benutzt werden [4], um am Thema des Mentees strukturiert zu arbeiten. Jeder Schritt wird im Folgenden kurz beschrieben und auf einem&nbsp;<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/12ATij5vXEEuKAh3DxEJQrMitCwOg_QG1GurybKgMFeQ\/edit?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">separaten Blatt<\/a>&nbsp;an einem fiktiven Beispiel illustriert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"575\" height=\"254\" src=\"https:\/\/www.bvmberatung.net\/wp-content\/uploads\/2024_02_09_kuno-grafik1223_mentoring.png\" alt=\"Grafik Drei-Schritt-Modell von Kuno Roth\" class=\"wp-image-6791\" srcset=\"https:\/\/www.bvmberatung.net\/wp-content\/uploads\/2024_02_09_kuno-grafik1223_mentoring.png 575w, https:\/\/www.bvmberatung.net\/wp-content\/uploads\/2024_02_09_kuno-grafik1223_mentoring-18x8.png 18w\" sizes=\"(max-width: 575px) 100vw, 575px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grafik: Drei-Schritte-Modell<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Mentorin moderiert die Mentoring-Gespr\u00e4che entlang der drei Schritte \u201cErkundung\u201d, \u201cNeues Verst\u00e4ndnis\u201d und \u201cUmsetzungsplanung\u201d. Der Mentee bereitet die Sitzung vor und l\u00e4dt dazu ein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erster Schritt \u2013 Erkundung<\/strong>: Der Mentee erl\u00e4utert sein heutiges Thema. Die Mentorin fragt einerseits nach, um zu verstehen. Sie h\u00f6rt vor allem zu, achtet auf die Mimik und versucht andererseits, die Gef\u00fchle des Mentees zu erkennen. Sein Lerneffekt dabei: Was man beschreibt, reflektiert man zugleich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zweiter Schritt &#8211; Neues Verst\u00e4ndnis<\/strong>: Mit Fragen zu Aspekten des Themas sowie anderen Perspektiven auf das Thema, wird des Mentees Horizont erweitert. Auch hier fragt die Mentorin vornehmlich, kann aber auch eigene Erfahrungen einbringen oder auch ein Feedback zum ersten Schritt anbieten. Als \u00dcberleitung zum 3. Schritt, kann die Mentorin das neue Verst\u00e4ndnis zusammenfassen (versuchen).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dritter Schritt \u2013 Umsetzungsplanung:&nbsp;<\/strong>Damit neue Einsichten wahrscheinlicher zu ver\u00e4nderter Praxis oder Verhalten f\u00fchren, werden Handlungsoptionen durchgespielt und ihre m\u00f6glichen Konsequenzen \u00fcberlegt: Was gesch\u00e4he, wenn der Mentee dieses oder jenes tun w\u00fcrde?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlungsoptionen soll der Mentee m\u00f6glichst selber formulieren, die Mentorin kann mit Fragen anleiten oder anekdotisch Erfahrungen einbringen sowie auf Lekt\u00fcre, Tools, Kurse, Vorlagen etc. verweisen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mentoring Formate und Formen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Klassisches Mentoring (darauf bezieht sich die Kolumne): Ein erfahrener und pers\u00f6nlich gefestigter Mensch (Mentor:in) unterst\u00fctzt einen weniger erfahrenen Menschen (Mentee) in dessen beruflicher und pers\u00f6nlicher Entwicklung. Der\/die Mentor:in stellt Ohr, Erfahrung, Knowhow und Netzwerk zur Verf\u00fcgung. Heutzutage meist online oder als Mischform.<\/li>\n\n\n\n<li>Reverse Mentoring: Dieses Form ist wegen der Digitalisierung aufgekommen: Der\/die Mentor:in ist j\u00fcnger als die\/der Mentee, aber erfahrener in der virtuellen Welt. Ein gutes Format, vor allem dann, wenn es als Tandem gestaltet wird, also die Rollen f\u00fcr ein zweites Thema getauscht werden, bei dem der J\u00fcngere von der Erfahrung der \u00c4lteren profitiert.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Cross Mentoring: Mentorin und Mentee kommen aus verschiedenen Organisationen, was den Horizont durch eine weitere Perspektive erweitert. Beispiel: Across Organisation Mentoring Programm (<a href=\"https:\/\/kayaconnect.org\/course\/view.php?id=4520\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AOMP<\/a>).<\/li>\n\n\n\n<li>Gruppen-Mentoring: Ein:e Mentor:in begleitet mehrere Mentees als Gruppe, die das gleiche Thema haben. Eingesetzt, wenn ein wesentlicher Teil des Lernens ein Peer-Learning unter den Mentees sein soll oder wenn zu wenige Mentor:innen verf\u00fcgbar sind.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Peer-Mentoring (Buddy-System): Mentoring unter \u00abstatusgleichen\u00bb Kolleg:innen, z.B. innerhalb einer Community of Practice. W\u00e4hrend einer Buddy-Sitzung haben beide je einmal die Rolle des Mentees bzw. der Mentorin, d.h. jede bringt ein Thema ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Informelles Mentoring: Die h\u00e4ufigste Form des Mentorings. Dabei gehen Mentor:in und Mentee aus eigenem Antrieb in eine Mentoring-Beziehung und gestalten diese selbst. Eine Organisation tut gut daran, aktiv und wiederholt ihre Mitarbeitenden zu ermuntern \u2013 so ist es wahrscheinlicher, dass auch Introvertierte wagen, sich eine:n Mentor:in zu suchen.&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Fussnoten:<\/p>\n\n\n\n<p>[1] weitere Benefits siehe zum Beispiel auf der Plattform&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.coachmentoring.co.uk\/blog\/2019\/02\/benefits-of-mentoring-evaluation-of-the-evidence\/?a=benefits%20mentoring\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Coach-Mentoring<\/a>&nbsp;oder beim&nbsp;<a href=\"https:\/\/uk.indeed.com\/career-advice\/career-development\/benefits-of-mentoring\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Career Guide<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[2] F\u00fcrs Matching, d.h. passende Akteure zusammenbringen, werden zunehmend digitale Tools eingesetzt. Das ist durchaus n\u00fctzlich, sollte aber mit Bedacht eingesetzt und mit der Option des manuellen Matchings erg\u00e4nzt werden (<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/13Hfi1Bpq9xE6gnQjBvIQ8Uxyo1YMdI0gWhaebxW0CQM\/edit?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">weitere Erl\u00e4uterungen<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>[3] \u2018Gut zuh\u00f6ren\u2019 ist mehr als nur aktives Zuh\u00f6ren, um zu verstehen, es geht auch um empathisches Zuh\u00f6ren (mit-f\u00fchlen) und darum, auch das zu h\u00f6ren, was nicht gesagt wird. Hilfreich daf\u00fcr ist das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eLfXpRkVZaI\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">4-Stufen-Model von Otto Scharmer.<\/a>&nbsp;Und beim Fragen stellen geht es weniger darum \u2018gescheit\u2019, sondern vertiefend zu fragen, wof\u00fcr oft die \u2018TED\u2019-Fragen &#8211; im richtigen Moment gefragt &#8211; bereits ausreichen: \u2018<strong>T<\/strong>ell me more\u2019, \u2018<strong>E<\/strong>xplain to me\u2019 oder \u2018<strong>D<\/strong>escribe to me\u2019.<\/p>\n\n\n\n<p>[4] das Drei-Schritte-Modell ist eine Kurzform des im Coaching oft verwendeten&nbsp;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/GROW_model\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GROW Modells<\/a>&nbsp;(Goal, Reality, Obstacles &amp; Options, Way forward).<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mentoring ist eine Lernmethode zur beruflichen Entwicklung, die auf Erfahrungsweitergabe und Reflexion in einem sicheren Raum beruht. Teil 2 des Gastblogs von Kuno Roth.<\/p>","protected":false},"author":6,"featured_media":6788,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39],"tags":[196,347,349,261,243,104,350,190,348],"beitragskategorie":[313,306],"class_list":["post-6790","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blogbeitraege","tag-beratung","tag-coaching","tag-entwickeln","tag-gastblogger","tag-lernen","tag-npo","tag-praxis","tag-prozess","tag-reflektion","beitragskategorie-gastbloggerin","beitragskategorie-organisationsentwicklung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6790"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6790\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6823,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6790\/revisions\/6823"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6788"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6790"},{"taxonomy":"beitragskategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/beitragskategorie?post=6790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}