{"id":3448,"date":"2021-09-13T14:40:47","date_gmt":"2021-09-13T14:40:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/?p=3448"},"modified":"2023-12-14T14:27:44","modified_gmt":"2023-12-14T14:27:44","slug":"tipps-fur-einen-tragfahigen-zusammenschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/tipps-fur-einen-tragfahigen-zusammenschluss\/","title":{"rendered":"Zusammenarbeit versus Zusammenschluss, ein Kompromissvorschlag"},"content":{"rendered":"<p>Verb\u00e4nde, die \u00fcber Jahrzehnte hinweg eine gute Zusammenarbeit pflegen, sehen sich pl\u00f6tzlich durch externe Einfl\u00fcsse oder interne Erfordernisse mit dem Ziel einer effektiveren Interessenvertretung und Leistungserstellung oder einem effizienteren Finanzgebaren gezwungen, ihre Kooperation weiterzuentwickeln bzw. durch die Schaffung neuer Dachverbandsstrukturen oder gar mit einer Verbandsfusion zu institutionalisieren. Dahinter versteckt sich nicht selten ein Dilemma: Die Weiterentwicklung des Kooperationsmodells ist f\u00fcr die einen zu mutlos, die Schaffung zus\u00e4tzlicher Dachverbandsstrukturen unn\u00f6tig komplex, ein Zusammenschluss aber f\u00fcr andere ein zu grosser Schritt mit der Gefahr der Minorisierung im neuen, gemeinsamen Geb\u00e4ude. Was tun?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Als Ausgangslage hilft eine \u00dcbersicht der Erwartungen und\/oder Bef\u00fcrchtungen aller wichtigen Anspruchsgruppen der Kooperationspartner, der haupt- und ehrenamtlich T\u00e4tigen auf zentraler Ebene wie auch der F\u00fchrungsorgane dezentraler Einheiten. Alle m\u00fcssen von Beginn weg die Gewissheit haben, als Betroffene am Prozess auch beteiligt zu sein.<\/li><li>Diese Landkarte soll die H\u00f6henlinien von Verwerfungen ans Licht bringen; deutlich machen, wo Grenzen liegen, welche Fragen als unabdingbare Voraussetzungen vorg\u00e4ngig zu kl\u00e4ren sind und welche potenzielle L\u00f6sungen sich anbieten.<\/li><li>Darauf basierend sind durch eine breit abgest\u00fctzte Arbeitsgruppe mehrheitsf\u00e4hige Grunds\u00e4tze f\u00fcr die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit abzuleiten.<\/li><li>Eine von allen Partnern gezeichnete Absichtserkl\u00e4rung muss in Bezug auf die vorgenannten Grunds\u00e4tze zeigen, ob \u00fcberhaupt ein Entwicklungsschritt erw\u00fcnscht ist und von den Entscheidungsorganen getragen wird. Erst jetzt lohnt sich das konzeptionelle arbeiten an den strukturellen Details.<\/li><li>Dabei reicht die Ausarbeitung zweier Arbeitsszenarios. Eines skizziert den Status Quo plus und ein zweites das Maximalszenario. Der Status Quo ist kein Szenario, weil keine Entwicklung beinhaltend. Er ist lediglich die R\u00fcckfallebene bei einem Abbruch des Prozesses, den es aber zu vermeiden gilt.<\/li><li>Die beiden Szenarien sind anschliessend in einem Entwicklungsszenario mit einem effektiven Mehrwert zur aktuellen Kooperationsform und weiteren terminierten Entwicklungsschritten hin zum Maximalszenario zu verschmelzen. Leitstern ist der Grundsatz der Opfersymmetrie zwischen denen, die mit dem Status Quo wunschlos ungl\u00fccklich sind und denjenigen, welche f\u00fcr einen mutigen Schritt in Richtung Maximalvariante pl\u00e4dieren.<\/li><li>Breite Pr\u00e4sentationen und Konsultationen bis an die Basis sollen in Erfahrung bringen, wo genau auf der gezeichneten Entwicklungspiste zur Landung angesetzt werden kann. Weitere \u00dcberarbeitungsschritte modellieren das Entwicklungsszenario zur Entscheidungsreife.<\/li><li>Das Entwicklungsszenario hat in der Phase der Entscheidungsfindung gute Chancen eine qualifizierte Mehrheit zu finden und auch realisiert zu werden, da sich beide Lager damit abfinden k\u00f6nnen. F\u00fcr die einen ist der Schritt nicht allzu gross, f\u00fcr die anderen geht er in die richtige Richtung und er\u00f6ffnet Zukunftsperspektiven f\u00fcr eine kontinuierliche Weiterentwicklung.<\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tipps f\u00fcr einen tragf\u00e4higen Zusammenschluss<\/p>","protected":false},"author":10,"featured_media":3449,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"beitragskategorie":[315,306,310,311],"class_list":["post-3448","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blogbeitraege","beitragskategorie-fachartikel","beitragskategorie-organisationsentwicklung","beitragskategorie-strategie","beitragskategorie-strukturen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3448"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3448\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6546,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3448\/revisions\/6546"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3448"},{"taxonomy":"beitragskategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bvmberatung.net\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/beitragskategorie?post=3448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}